Ausgangssituation & Auftrag
Bei einer ehemaligen Tankstelle in Ubstadt-Weiher übernahm Räum und Abrissprojekt umfangreiche Entkernungs- und Schadstoffarbeiten.
Im Innenbereich wurden die vorhandenen Fliesen sowie verschiedene Materialien aus dem Bodenaufbau entfernt. Dazu gehörten Styropor, alte Glaswolle und Bitumen.
Eine besondere Herausforderung stellte das Dach dar. Dort befanden sich asbesthaltige Bitumenbahnen, die über die Jahre in mehreren Schichten aufgebracht worden waren. Dadurch war der Dachaufbau besonders dick, schwer und aufwendig zu entfernen.
Zusätzlich hafteten Teile der asbesthaltigen Bitumenbahnen stark auf den darunterliegenden Porenbetonplatten, sodass diese sorgfältig von sämtlichen anhaftenden Resten befreit werden mussten.
Unsere Leistungen
- Entfernung der Fliesen im Tankstellenbereich
- Entfernung von Styropor aus dem Bodenaufbau
- Ausbau und Verpackung der vorhandenen Glaswolle
- Entfernung von Bitumen im Bodenbereich
- Entfernung der asbesthaltigen Bitumenbahnen auf dem Dach
- Entfernung anhaftender Bitumenreste von den Porenbetonplatten
- Fachgerechte Verpackung der asbesthaltigen Materialien
- Transport der schweren Gebinde vom Dach mithilfe eines Baggers
- Abtransport und fachgerechte Entsorgung der anfallenden Materialien
Durchführung
Entkernung des Tankstellenbereichs
Zu Beginn wurden die vorhandenen Fliesen vollständig entfernt. Anschließend erfolgte die weitere Entkernung des Bodenaufbaus.
Dabei wurden Styropor, alte Glaswolle sowie vorhandenes Bitumen entfernt und die unterschiedlichen Materialien getrennt.
Die alte Mineralwolle wurde unter den erforderlichen Schutzmaßnahmen gemäß TRGS 521 ausgebaut und in geeigneten Mineralwollsäcken verpackt.
Entfernung der asbesthaltigen Bitumenbahnen
Auf dem Dach mussten mehrere übereinanderliegende Schichten asbesthaltiger Bitumenbahnen entfernt werden.
Die über Jahre entstandene Materialstärke und das hohe Gewicht der einzelnen Schichten erschwerten die Arbeiten erheblich. Gleichzeitig hafteten die Bitumenbahnen teilweise sehr stark auf dem darunterliegenden Dachaufbau.
Die Schadstoffsanierung wurde unter Einhaltung der TRGS 519 durchgeführt.
Freilegen der Porenbetonplatten
Nach der Entfernung der größeren Bitumenbahnen mussten die darunterliegenden Porenbetonplatten vollständig von den verbliebenen Bitumenresten befreit werden.
Besonders die stark anhaftenden Bereiche erforderten einen hohen Arbeitsaufwand, da das asbesthaltige Material teilweise fest mit der Oberfläche verbunden war.
Die betroffenen Flächen wurden sorgfältig bearbeitet, bis die vorgesehenen Porenbetonplatten entsprechend freigelegt waren.
Verpackung & Transport vom Dach
Die entfernten asbesthaltigen Materialien wurden vorschriftsgemäß verpackt.
Aufgrund des hohen Gewichts der mehrschichtigen Bitumenbahnen war insbesondere der Transport vom Dach eine Herausforderung.
Die schweren verpackten Gebinde wurden deshalb mithilfe eines Baggers kontrolliert vom Dach gehoben und direkt in die dafür vorgesehenen Container befördert.
Bilder aus dem Projekt
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Video aus dem Projekt
Besondere Anforderungen
- Mehrere übereinanderliegende Schichten asbesthaltiger Bitumenbahnen
- Sehr hohes Gewicht des ausgebauten Materials
- Stark anhaftende Bitumenreste auf den Porenbetonplatten
- Aufwendiges Freilegen der darunterliegenden Dachflächen
- Sicherer Transport der schweren Gebinde vom Dach
- Alte Mineralwolle im Bodenaufbau
- Trennung und fachgerechte Entsorgung unterschiedlicher Materialien
Ergebnis
Die vorgesehenen Bereiche der ehemaligen Tankstelle wurden entkernt und die vorhandenen Schadstoffe fachgerecht entfernt.
Besonders die mehrschichtigen Bitumenbahnen und die stark an den Porenbetonplatten haftenden Reste erforderten einen hohen Arbeitsaufwand. Nach Abschluss der Arbeiten waren die betroffenen Bereiche für die weiteren Arbeiten vorbereitet.