Ausgangssituation & Auftrag
In Herrenberg übernahm Räum und Abrissprojekt die vollständige Entkernung und den anschließenden Abriss eines bestehenden Wohnhauses mit zwei Wohneinheiten.
Bevor der eigentliche Hausabriss beginnen konnte, mussten beide Wohneinheiten vollständig entkernt werden. Dazu gehörten Trockenbauwände, Küchen, Badezimmer, Deckenverkleidungen, Bodenaufbauten, Installationen und weitere Einbauten.
Besonders zu beachten waren die vorhandene alte Glaswolle sowie das asbesthaltige Eternit-Wellendach. Diese Materialien wurden getrennt und unter den jeweils erforderlichen Schutzmaßnahmen entfernt.
Keller, Garage und die bestehende Betonplatte sollten erhalten bleiben und wurden beim späteren Gebäudeabriss entsprechend ausgespart.
Unsere Leistungen
- Vollständige Entkernung von zwei Wohneinheiten
- Entfernung der Trockenbauwände
- Entkernung der Küchen und Badezimmer
- Entfernung der vorhandenen Einbauten und Installationen
- Ausbau alter Glas- und Mineralwolle
- Demontage der Deckenpaneele
- Entfernung der darunterliegenden Holzkonstruktion
- Entfernung des kompletten Bodenaufbaus
- Ausbau von Laminat und darunterliegendem Parkett
- Entfernung der Sägespäne unter dem Parkett
- Demontage der Rigipsdecken und vorhandenen Mineralwolle
- Entfernung des asbesthaltigen Eternit-Wellendachs
- Ausbau der Fenster
- Maschineller Abriss des Gebäudes
- Erhalt von Keller, Garage und Betonplatte
- Abtransport und Entsorgung der anfallenden Materialien
- Saubere Übergabe für die nachfolgenden Arbeiten
Durchführung
Entkernung der Wohneinheiten
Zu Beginn wurden beide Wohneinheiten vollständig von den nicht mehr benötigten Einbauten und Innenkonstruktionen befreit.
Die vorhandenen Trockenbauwände wurden entfernt. Dabei wurde auch die darin verbaute alte Glaswolle unter den erforderlichen Schutzmaßnahmen gemäß TRGS 521 ausgebaut.
Anschließend wurden die Küchen und Badezimmer vollständig entkernt. Verbliebene Arbeitsplatten, Waschbecken, Sanitäreinrichtungen und weitere Einbauten wurden demontiert und aus den Räumen entfernt.
Auch nicht mehr benötigte Leitungen und Rohre wurden im Zuge der Entkernung entfernt.
Nach diesem Arbeitsschritt waren die Räume weitgehend leer und frei von den ursprünglichen Einbauten und Trockenbauwänden.
Deckenverkleidung & Holzkonstruktion
Anschließend wurde die sichtbare Deckenverkleidung entfernt.
Dabei handelte es sich um Deckenpaneele in Holz- beziehungsweise Laminatoptik. Nach der Demontage der Paneele wurde die darunterliegende Holzkonstruktion ebenfalls entfernt.
Die eigentliche Rigipsdecke mit der darin beziehungsweise darüberliegenden Mineralwolle blieb zu diesem Zeitpunkt zunächst bestehen.
Entfernung des kompletten Bodenaufbaus
Nachdem die Räume vollständig entkernt und leer waren, konnte der Bodenaufbau entfernt werden.
Zunächst wurde das vorhandene Laminat aufgenommen. Darunter kam ein älterer Parkettboden zum Vorschein, der ebenfalls vollständig entfernt wurde.
Unter dem Parkett befand sich zusätzlich eine Schicht aus Sägespänen. Auch diese wurde vollständig aufgenommen und aus beiden Wohneinheiten entfernt.
Damit war der gesamte vorhandene Bodenaufbau aus den Räumen entfernt.
Rigipsdecken & Mineralwolle
Nachdem die Räume und Bodenflächen vollständig freigelegt waren, folgte die verbliebene Deckenkonstruktion.
Die Rigipsplatten an den Decken wurden demontiert und die dort vorhandene alte Glas- beziehungsweise Mineralwolle entfernt.
Die Arbeiten an der alten Mineralwolle wurden unter den entsprechenden Schutzmaßnahmen gemäß TRGS 521 durchgeführt.
Anschließend wurde nochmals kontrolliert, ob sämtliche vorgesehenen Einbauten, Leitungen und Materialien aus dem Gebäude entfernt waren und das Haus für die nächsten Arbeitsschritte vollständig vorbereitet war.
Asbestsanierung des Eternit-Wellendachs
Vor dem maschinellen Abriss musste das vorhandene asbesthaltige Eternit-Wellendach separat entfernt werden.
Die Arbeiten erfolgten unter den erforderlichen Schutzmaßnahmen gemäß TRGS 519, einschließlich der entsprechenden persönlichen Schutzausrüstung mit Schutzanzügen und geeigneten Halbmasken.
Die Eternit-Wellplatten wurden kontrolliert demontiert und vorschriftsgemäß für die Entsorgung vorbereitet.
Maschineller Hausabriss
Erst nach Abschluss der vollständigen Entkernung und der Asbestsanierung begann der eigentliche Gebäudeabriss.
Die vorhandenen Fenster wurden einzeln ausgebaut und entfernt. Anschließend wurde die verbleibende Holzkonstruktion mit dem Bagger abgetragen.
Danach erfolgte der kontrollierte Abriss der verbleibenden Gebäudewände. Die anfallenden Materialien wurden aufgenommen, getrennt und für den Abtransport und die Entsorgung vorbereitet.
Erhalt von Keller, Garage & Betonplatte
Beim Gebäudeabriss wurden die Bereiche erhalten, die für die weitere Nutzung vorgesehen waren.
Der bestehende Keller, die darunterliegende Garage sowie die Betonplatte blieben bestehen und wurden nicht abgerissen.
Nach Abschluss der Abrissarbeiten wurde der gesamte Arbeitsbereich aufgeräumt und sauber für die anschließenden Arbeiten vorbereitet.
Bilder aus dem Projekt
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Video aus dem Projekt
Besondere Anforderungen
- Vollständige Entkernung von zwei Wohneinheiten
- Entkernung der Küchen und Badezimmer vor Entfernung der Bodenaufbauten
- Alte Glas- und Mineralwolle in Wand- und Deckenkonstruktionen
- Schutzmaßnahmen gemäß TRGS 521
- Mehrschichtiger Bodenaufbau aus Laminat, Parkett und Sägespänen
- Asbesthaltiges Eternit-Wellendach
- Schutzmaßnahmen gemäß TRGS 519 bei der Asbestsanierung
- Maschineller Gebäudeabriss nach abgeschlossener Entkernung
- Gezielter Erhalt von Keller, Garage und Betonplatte
Ergebnis
Das Wohnhaus wurde zunächst vollständig von innen entkernt. Trockenbauwände, Küchen, Badezimmer, Einbauten und Installationen wurden entfernt, sodass weitgehend leere Räume entstanden.
Anschließend wurden die Deckenverkleidungen sowie der komplette Bodenaufbau aus Laminat, Parkett und Sägespänen entfernt. Nach der Demontage der Rigipsdecken und der vorhandenen Mineralwolle war das Gebäude vollständig für den Abriss vorbereitet.
Das asbesthaltige Eternit-Wellendach wurde unter den Schutzmaßnahmen der TRGS 519 entfernt, bevor der eigentliche Gebäudeabriss mit dem Bagger begann.
Keller, Garage und Betonplatte blieben erhalten. Nach Abschluss der Arbeiten wurde der Bereich sauber und ordentlich für die nachfolgenden Arbeiten übergeben.