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Projektfoto: Asbestsanierung und Rückbauarbeiten in Rutesheim
Referenz · Asbestsanierung und Wanddurchbrüche

Asbestsanierung und Rückbauarbeiten in Rutesheim

Nach der Sanierung asbesthaltiger Fassadenplatten an Terrasse und Außenfassade haben wir zwei Fensteröffnungen vergrößert und mit einer großen Wandsäge einen komplett neuen Durchbruch hergestellt.

Ausgangssituation & Auftrag

Im Rahmen einer Umbaumaßnahme in Rutesheim übernahm Räum und Abrissprojekt die Sanierung asbesthaltiger Fassadenplatten im Bereich einer Terrasse und der Außenfassade.

Neben den Asbestplatten sollten auch die dahinterliegende Unterkonstruktion sowie die vorhandene Glaswolle entfernt werden. Da diese Materialien unmittelbar mit den asbesthaltigen Fassadenplatten in Kontakt standen, wurden sie entsprechend behandelt und getrennt für die Entsorgung vorbereitet.

Ein weiterer Teil des Auftrags bestand darin, die Fassade für ein neues Fensterkonzept vorzubereiten. Zwei bestehende Fensteröffnungen sollten nach unten vergrößert und an einer weiteren Stelle eine komplett neue Öffnung hergestellt werden.

Ziel war es, die notwendigen Vorarbeiten für die Fensterbauer zu schaffen und damit die Grundlage für größere Fenster, mehr Tageslicht und eine bessere Aussicht zu legen.

Derselbe Raum mit vergrößerten und neuen FensteröffnungenInnenwand vor dem Herstellen der neuen ÖffnungenVorherNachher
Links der Zustand vor Beginn, rechts nach Abschluss der Arbeiten.

Unsere Leistungen

  • Sanierung der asbesthaltigen Fassadenplatten
  • Umsetzung der erforderlichen Schutzmaßnahmen
  • Behandlung der belasteten Materialien mit Bindemittel
  • Verpackung der Asbestplatten in geeigneten Big-Bags
  • Rückbau der vorhandenen Unterkonstruktion
  • Entfernung und Verpackung der Glaswolle
  • Vergrößerung von zwei bestehenden Fensteröffnungen
  • Herstellung eines komplett neuen Wanddurchbruchs
  • Präziser Wandschnitt mit einer großen Hilti Betonsäge
  • Vorbereitung der Öffnungen für die anschließenden Fensterarbeiten

Durchführung

1

Vorbereitung & Schutzmaßnahmen

Vor Beginn der Sanierungsarbeiten wurden die erforderlichen Schutzmaßnahmen für den Umgang mit den vorhandenen Schadstoffen eingerichtet.

Die Asbestsanierung erfolgte unter Einhaltung der TRGS 519. Für die vorhandene alte Mineralwolle wurden die entsprechenden Anforderungen der TRGS 521 berücksichtigt. Die jeweiligen Schutzmaßnahmen wurden entsprechend der geltenden Vorgaben umgesetzt.

2

Asbestsanierung

Anschließend wurden die asbesthaltigen Fassadenplatten im Bereich der Terrasse und der betroffenen Außenfassade kontrolliert und möglichst staubarm entfernt.

Die ausgebauten Platten wurden mit Bindemittel behandelt und anschließend vorschriftsgemäß in dafür geeigneten Big-Bags verpackt.

3

Unterkonstruktion & Mineralwolle

Nach Entfernung der Fassadenplatten wurde die dahinterliegende Unterkonstruktion zurückgebaut und die vorhandene Glaswolle entfernt.

Da sowohl die Unterkonstruktion als auch die Glaswolle mit den asbesthaltigen Fassadenplatten in Kontakt standen, wurden auch diese Materialien mit Bindemittel behandelt.

Die Glaswolle wurde anschließend in dafür vorgesehenen Mineralwollesäcken verpackt und für die fachgerechte Entsorgung vorbereitet.

4

Vergrößerung der bestehenden Fensteröffnungen

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten folgten die vorbereitenden Arbeiten für das neue Fensterkonzept.

Unterhalb von zwei bestehenden Fenstern wurden die entsprechenden Wandbereiche entfernt. Dadurch konnten die vorhandenen Öffnungen nach unten erweitert und für den späteren Einbau größerer Fenster vorbereitet werden.

5

Neuer Wanddurchbruch mit Betonsäge

Zusätzlich sollte an einer Stelle, an der zuvor keine Fensteröffnung vorhanden war, ein komplett neuer Durchbruch entstehen.

Hierfür wurde mit einer großen Hilti Betonsäge ein präziser Ausschnitt in der bestehenden Wand hergestellt. Der Wandbereich wurde anschließend entfernt und die entstandene Öffnung für die weiteren Arbeiten vorbereitet.

Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, an dieser Stelle ein zusätzliches Fenster einzubauen und das neue Raumkonzept mit mehr natürlichem Licht und einer besseren Aussicht umzusetzen.

Bilder aus dem Projekt

Zum Vergrößern auf ein Bild klicken.

Videos aus dem Projekt

Wandschnitt mit der Betonsäge
Herausbrechen des Wandbereichs

Besondere Anforderungen

  • Arbeiten mit asbesthaltigen Fassadenplatten
  • Schutzmaßnahmen gemäß TRGS 519 und TRGS 521
  • Behandlung der mit Asbest in Kontakt gekommenen Materialien
  • Sichere und vorschriftsgemäße Verpackung der anfallenden Schadstoffe
  • Kombination aus Schadstoffsanierung und anschließendem baulichem Rückbau
  • Vergrößerung bestehender Fensteröffnungen
  • Präzise Herstellung eines komplett neuen Wanddurchbruchs
  • Vorbereitung der Fassade für die nachfolgenden Fensterbauer

Ergebnis

Die asbesthaltigen Fassadenplatten sowie die betroffenen Materialien hinter der Fassade wurden fachgerecht entfernt, behandelt und für die Entsorgung verpackt.

Anschließend wurden zwei bestehende Fensteröffnungen vergrößert und mit einer großen Hilti Betonsäge ein zusätzlicher Wanddurchbruch hergestellt.

Damit waren sowohl die Schadstoffsanierung als auch die notwendigen Rückbauarbeiten abgeschlossen und die Fassade für die anschließenden Arbeiten der Fensterbauer vorbereitet.

Fragen zu diesem Projekt

Ja. In Rutesheim haben wir zuerst die asbesthaltigen Fassadenplatten saniert und anschließend die Fensteröffnungen vergrößert und einen neuen Durchbruch hergestellt, alles aus einer Hand.

Mit einer großen Wandsäge mit Betonkette schneiden wir die Öffnung präzise und erschütterungsarm. Der Fensterbauer kann die neuen Fenster danach direkt einsetzen.

Bei tragenden Wänden ja. Der Statiker legt Abfangung und Sturz fest, wir führen den Schnitt entsprechend aus. Wir sagen Ihnen vorab, ob Ihre Wand betroffen ist.

Sie steht in Kontakt mit dem Asbest und wird daher ebenfalls unter Schutzmaßnahmen entfernt, getrennt verpackt und nach TRGS 521 entsorgt.

Ja. Wanddurchbrüche, neue Türöffnungen und das Vergrößern von Fenstern führen wir auch als eigenständige Aufträge aus.

Das Team von Räum und Abrissprojekt in Firmenshirts vor einem Container

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